Photovoltaik boomt. Doch wer darf eine PV-Anlage eigentlich auf dem Dach montieren? Genau diese Frage rückt durch ein Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz vom 2. Juni 2026 stärker in den Fokus. Die Entscheidung unterstreicht die Bedeutung des qualifizierten Fachhandwerks und zeigt, welche wichtige Rolle Dachdecker und Zimmerer bei der PV-Montage spielen.
PV-Montage ist Facharbeit: Dieses Urteil stärkt Dachdecker und Zimmerer
Mein Dach
PV aufs Dach, aber bitte fachgerecht
Photovoltaik ist längst auf unseren Dächern angekommen. Doch mit dem wachsenden Markt rückt auch eine wichtige Frage stärker in den Fokus: Wer darf welche Arbeiten an einer PV-Anlage eigentlich ausführen?
Ein Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz vom 2. Juni 2026 sorgt hier für Aufmerksamkeit. Das Gericht stellt klar: Dach- und Elektroarbeiten im Zusammenhang mit Photovoltaikanlagen sind grundsätzlich keine bloßen Nebenleistungen. Für entsprechende Arbeiten ist die fachliche Qualifikation entscheidend.
Das Urteil macht damit vor allem eines deutlich: Bei Photovoltaik zählt nicht nur, was aufs Dach kommt, sondern auch, wer es fachgerecht montiert. Hier ist Fachwissen gefragt.
Was das OLG-Urteil für die PV-Montage bedeutet
Ausgangspunkt des Verfahrens war ein Unternehmen, das ein schlüsselfertiges PV-Komplettangebot bewarb – von der Planung über die Installation bis zur Wartung. Das Unternehmen war jedoch weder für das Dachdecker- noch für das Elektrotechnikerhandwerk entsprechend in die Handwerksrolle eingetragen. Das OLG Koblenz bewertete bereits die Werbung mit diesen Leistungen als unlautere geschäftliche Handlung.
Die Kernaussage: Dach- und Elektroarbeiten an PV-Anlagen gehören zu den wesentlichen Tätigkeiten der jeweils zulassungspflichtigen Handwerke. Solarinstallateure können weiterhin tätig sein. Für entsprechende Dach- und Elektroarbeiten müssen sie jedoch qualifizierte Fachkräfte beschäftigen oder mit Fachbetrieben des Dachdecker- bzw. Elektrohandwerks zusammenarbeiten.
Wo die Grenzen zwischen den einzelnen Gewerken im Detail verlaufen, lässt das Urteil offen. Die Richtung ist dennoch klar: Wer am Dach arbeitet, braucht das entsprechende Know-how. Denn bei der PV-Montage müssen Dacheindeckung, Unterkonstruktion, auftretende Lasten und die langfristige Funktionsfähigkeit des Daches berücksichtigt werden.
Warum die richtige PV-Befestigung entscheidend ist
Gerade bei der Befestigung zeigt sich, wie wichtig Erfahrung und die passende Montagelösung sind.
Nicht fachgerecht montierte Dachhaken können zu beschädigten oder gebrochenen Dachziegeln führen. Im schlimmsten Fall entstehen daraus Undichtigkeiten und teure Folgeschäden.
Was bei der Installation zunächst günstig erscheint, kann später also deutlich teurer werden. Eine fachgerechte Befestigung trägt dazu bei, dass PV-Anlage und Dach langfristig als System funktionieren.
Wie der Solarträgerziegel für mehr Sicherheit sorgt
Genau hier spielt unser Solarträgerziegel seine Stärken aus. Er bietet eine technisch ausgereifte Lösung für die Aufdach-PV-Montage und ist auf die Anforderungen des Daches abgestimmt.
Im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen mit Dachhaken lassen sich Risiken durch die Bearbeitung und Belastung der vorhandenen Dachziegel reduzieren. Das sorgt für mehr Sicherheit bei der Montage und hilft dabei, Schäden an der Dacheindeckung zu vermeiden.Aufgrund von deutlich höheren Traglasten der Solarträgerziegel wird meistens auch weniger Material benötigt als beim herkömmlichen Dachhaken. Fragen Sie jetzt eine Objekt-bezogene Berechnung der Jacobi Solarträgerziegel an: https://www.dachziegel.de/produkte/solarloesungen/solarmontagesysteme/kontaktformular/
Für Verarbeiter bedeutet das: Sie verbinden ihre Erfahrung auf dem Dach mit einer durchdachten Befestigungslösung für Photovoltaikanlagen.Für Bauherren bedeutet das: Sie haben langfristig Sicherheit, dass Ihr Dach intakt und regensicher bleibt.